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programm  2019

Veri (CH)

20.08.2019

Mann, Ü50 und Englisch nur vom Hörensagen: Veri lebt in der jobmässigen Gefah-
renzone. Er muss aufs Amt, zur Ermittlung der Arbeitsmarktfähigkeit (EAF). Also ab-
klären, ob er schon zum alten Eisen gehört oder den Sprung von Wählscheibe und
Telefonkabine zu Industrie 4.0 und Virtual Reality noch schafft. Für die Jungen heute
gibt es den Lehrplan 21. Und Streit. Ob im Rechnen Vreneli nun mit Hansli von A
nach B oder mit Mustafa von Libyen nach Lampedusa fahren soll. Und ob Skifahren,
Nationalhymnesingen oder Jassen ab der 3. Klasse obligatorisch wird.

UniVerität: Veri's kabarettistische Antwort auf Bildungslücken, Fachkräftemangel und
Pisastudien. Nicht immer politisch korrekt. Aber witzig und träf.

Der Künstler

Thomas Lötscher wird an einem heissen Sommertag während des kalten Krieges 1960
im Entlebuch geboren. Für die Hebamme ist’s einfach ein Büebli, für die Statistik ein
Babyboomer. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Dip-
lome: Handwerk, Handel, Wirtschaftsinformatik, Organisation und Kulturmanagement.
Als zuletzt selbständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang
von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist.

2004 tritt Thomas Lötscher mit der Figur "Veri" erstmals auf. Ausgespielt sind seine Pro-
gramme „Ab- und Zufälle“ (2008-2012) und „Typisch Verien!“ (2013-2016). Ab Herbst
2017 tourt er mit „UniVerität“. Seit 2007 spielt er jährlich den kabarettistischen "Rück-
Blick".

Seit 2009 spielt Thomas Lötscher auch im deutschsprachigen Ausland, vornehmlich in
Deutschland. Aktuell ist er dort mit einer länderspezifischen Version von „Typisch Verien!“
unterwegs, ab Herbst 2019 mit einem neuen Programm.


Die Meinungen zu Veri

"Feinstes Sozialkabarett" titelte die Süddeutsche Zeitung. Romano Cuonz in der Obwald-
ner Zeitung schrieb: "Dass ein Kabarettist im Stande ist, ab Montag nach dem Urnengang
… eine brandaktuelle Pointe nach der anderen aufzutischen, authentisch, frech und
schlagfertig über Politiker und Politik zu lästern, ist ein Phänomen." Beim Gewinn des
Reinheimer Satirelöwe nannte ihn die Jury "den Meister der leisen Pointe". Und weil er
"aktuell, intelligent und hintergründig" sei wurde ihm auch die Silberne Tuttlinger Krähe
verliehen.


Die Auszeichnungen

2014 Jurypreis beim Reinheimer Satirelöwe der Stadt Reinheim (Reinheim D)
2013 Silberne Krähe beim Kleinkunstpreis der Stadt Tuttlingen (Tuttlingen D)
2012 Jury-/Publikumspreis beim Niederbayerischen Kabarettpreis (Altdorf D)
2011 3. Rang beim Kabarettpreis Krefelder Krähe (Krefeld D)
2011 Publikumspreis beim Wettbewerb Die Krönung (Burgdorf CH)
2010 Jury-/Publikumspreis beim Kabarettpreis Paulaner Solo (Fürstenfeldbruck D)
2010 Jury-/Publikumspreis beim Kabarettfestival Freistädter Frischling (Freistadt A)
2009 Publikumspreis beim Internationalen Kleinkunstpreis Herkules (Klagenfurt A)